So leben Ger├Ąte-Akkus l├Ąnger

Nur bei richtigem Umgang bringen sie zuverlässig ihre Leistung
  

Der Vorteil aller Akkumulatoren gegenüber den Batterien ist, dass sie wiederaufgeladen werden können und so eine entsprechende Anzahl an Primärzellen einsparen helfen. Wenn der Gerätebesitzer jedoch nicht sorgsam mit den Stromlieferanten umgeht, verkürzen sich schnell die vom angegebenen Standby- und Betriebszeiten des jeweiligen Gerätemodells. Die richtige Pflege ist wichtig, damit der Akku zuverlässig seinen Dienst verrichten kann.

 

Mehr Sendeleistung, mehr Strombedarf

Eine erhöhte Sendeleistung des Mobilfunkgeräts zieht einen erhöhten Strombedarf nach sich. Wer das Maximum aus seinem Akku herauskitzeln möchte, sorgt dafür, dass die Sendeleistung des Gerätes nicht gestört wird. Die Antenne des Geräts sollte - beispielsweise von der Hand und durch das Transportieren in Taschen - nicht blockiert werden. Auch der Einsatz in Autos fordert - bedingt durch die Karosserie - die Speicherzellen mehr als sonst.

Wird das Gerät für mehrere Tage, Wochen oder gar Monate am Stück nicht gebraucht, lohnt es sich, das Gerät in den Tiefschlaf zu versetzen oder ganz ausschalten. Bei manchen Konfigurationen können Sie sogar eine Uhrzeit programmieren, zu der sich das Gerät selbständig abschaltet. Dagegen ist andauerndes An- und Ausschalten nicht sinnvoll, denn bei jedem Einschalten bucht sich das Gerät in das jeweilige Mobilfunknetz ein - und verbraucht wieder mehr Strom.

 

Hitze und Kälte sind die größten Feinde der Akkus

Während nach eine Überladung durch das Ladegerät oder eine Tiefentladung aufgrund der heutigen Technik - zumindest bei Gebrauch von Original-Zubehör - nicht mehr möglich ist, sollten Anwender dennoch Vorsicht walten lassen. Zumindest eine Tiefentladung ist nicht ganz ausgeschlossen: Wird hier mehrmals hintereinander eine gewisse Mindestspannung unterschritten, ist ein Wiederaufladen nicht mehr möglich. Deswegen sollten entladene Akkus in der Regel schnell wieder mit Strom versorgt werden. Zum Aufladen sollte immer das dazugehörige Ladegerät verwendet werden.

Wird das Gerät oder nur der Akku über sehr lange Zeit nicht gebraucht, sollte der Akku halb voll geladen - damit keine Tiefentladung stattfindet - gelagert werden, und zwar bei Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad Celsius. Hitze und Sonneneinwirkung sind die größten Feinde des Akkumulatoren. Schon bei einer Temperatur von 50 Grad Celsius leistet beispielsweise ein NiCd-Akku nur noch die Hälfte seiner Leistung. Aus diesem Grund sollten Mobilfunkgeräte im Sommer beispielsweise nicht im Auto liegengelassen werden.

 

Ausgediente Akkus gehören nicht in den Müll

Nach einer bestimmten Zahl von Ladezyklen lässt aber auch der sorgsamst gepflegte Akku nach. Irgendwann muss sich der Handybesitzer dann einen neuen Energiespeicher kaufen. Aus Sicherheitsgründen warnen wir ausdrücklich davor, andere als die Originalakkus zu verwenden. Falsche Akkus können sich beim Laden oder dem Betrieb extrem stark erhitzen und unter Umständen explodieren.

Da nahezu alle Batterien und Akkus umweltgefährliche Stoffe enthalten, dürfen sie nicht in die Umwelt gelangen. Ausrangierte oder nicht mehr funktionsfähige Akkus gehören deshalb in nicht in den Hausmüll, sondern müssen im Handel zurückgegeben oder an den Sammelstellen abgegeben werden.

  

Quelle: http://www.teltarif.de/i/handyakkus.html